Kategorie-Archiv: Raspberry Pi

Raspberry PI als USB-Server

Ich stand vor dem Problem, meinen Scanner und andere USB-Geräte für mehrere Rechner zugänglich zu machen ohne jedes mal die Geräte umstecken zu müssen. Für diesen Zweck gibt es bereits diverse LAN-USB-Server auf dem Markt.

Grundsätzlich funktionieren diese alle nach dem selben Prinzip: Ein (oder mehrere) USB-Geräte werden über diese kleinen Boxen über das Netzwerk freigegeben und können dann von anderen Rechnern wie ein lokale eingestecktes USB-Gerät eingebunden werden. Die Kosten für diese Konverter belaufen sich auf 30 – 100 Euro.

Wenn man sowieso bereits einen Raspberry Pi in seinem Netzwerk laufen hat, kann auch dieser als LAN-USB-Server arbeiten.

VirtualHere

Die Software “VirtualHere” besteht aus zwei Teilen. Einmal das Serverprogram welches auf dem Raspberry Pi läuft und die USB-Geräte im LAN freigibt. Als zweites die Client-Software welche die freigegebenen USB-Geräte auf den Rechnern einbindet.

Aktuell gibt es die Clients für die Betriebssysteme Windows und OSx.

Virtualhere OSX Client

Virtualhere OSX Client

 

Installation auf dem Server

Die “Installation” auf dem Raspberry ist relativ einfach. Dazu einfach folgenden Code kopieren und auf dem Raspberry im Terminal oder per SSH ausführen:

Hiermit wird das Serverprogram heruntergeladen und per chmod ausführbar gemacht.

Um den Server zu starten nun einfach folgenden Befehl ausführen:

Nun sollte der Server laufen :)

Installation auf den Clients

Die Clientsoftware findet man auf folgender Seite ganz unten:

http://www.virtualhere.com/usb_client_software

Auch hier muss die Software nicht installiert werden. Es reicht das heruntergeladene Programm zu starten. Nach dem start sollte der Server als “Raspberry Hub” angezeigt werden. Klappt man diesen auf sollten sämtliche am Raspberry angeschlossenen USB-Geräte angezeigt werden.

Mit einem Rechtsklick auf ein USB-Gerät öffnet sich ein neues Fenster:

VUSB Client

Mit einem Klick auf “use” wird das gewählte USB-Gerät dann eingebunden. Beim ersten mal wird das Programm allerdings noch die benötigten “Virtual USB” Treiber installieren.

Wenn man den Punkt “Auto-Use Device” wählt, wird das Programm das entsprechende Gerät bei jedem Programmstart automatisch einbinden.

Um das Client-Program bei jedem Systemstart automatisch auszuführen muss man dieses manuell einstellen: Windows – Autostart-Ordner, OSX – Anmeldeobjekte.

Die Software kommt alt “Shareware”. In der Kostenlosen Version kann wird immer nur ein USB-Gerät unterstützt. Aktuell kostet die Rapsberry-Version 29$ – Aber das ist es Wert!

Raspberry Pi Camera Board

 

Nachdem vor einigen Tagen das neue Kameraboard für den Raspberry Pi erschienen ist, musste ich mir gleich mal 2 bei Farnell ordern :)

RaspiCam

Specs

Das kleine Modul hat die Abmessungen 25 x 20 x 9 mm bei 3 Gramm Gewicht! Der Bildsensor hat 5MP und schafft Fotos mit einer Auflösung von bis zu 2.592 × 1.944 Pixel. Videos werden in 1080p bei 30 Fps in h264 (oder 720p60 und 640x480p60/90) aufgenommen.

Es wird über ein 15-Poliges Flachkabel (wie heist das?) direkt auf den Raspi gesteckt. Das ganze kommuniziert über den CSI-Bus direkt mit dem BCM2835 Grafikprozessor. Erst dadurch sind im Gegensatz zu den Lösungen mit USB-Webcams überhaupt solche Frameraten möglich ohne die CPU auszulasten.

RaspiCamPlugged

Modul am Raspberry

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USB, NodeJS und der Raspberry Pi

 

Nach meinen letzten Experimenten mit einem XBOX360-Controller und dem USB-Shield auf einem Arduino wollte ich mal sehen ob man den Controller nicht auch an einem Raspberry Pi mit NodeJS auslesen kann. Die überlegung ist mittlerweile die Basisstation für den Roboter komplett auf einem RasPi zu realisieren. Hier sind mehr “Schweinereien” möglich als auf einem Arduino Board. Ich denke da an die Steuerung per Webinterface etc.pp.

Also “Tante Google” angeworfen und ein wenig geschaut.

Mein erster Treffer war das NodeJS-Modul “node-hid“. Das Modul soll einfachen Zugriff auf USB-HID-Devices wie Tastatur, Maus und andere Controller geben – also eigentlich auch auf den XBOX-Controller. “To cut a long story short”: Hat nicht kompiliert. Stundenlang weitergesucht und gepatch – hat dann kompiliert aber nicht funktioniert – erstmal alles in die Ecke gefeuert und andere Dinge gemacht… KACKE

Kacke

Nächster Versuch

Heute wieder ein wenig rumgesucht, sowas lässt mir ja keine Ruhe. Gibt es eine Alternative zum “node-hid” Modul?

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Zitronenwächter

Projekt – Der Zitronenwächter

Die Zitronen kommen zum Überwintern in den Heizungskeller. Letztes jahr haben wir leider öfter die Bewässerung vergessen, entsprechen sahen die Dinger dann auch aus *hust* Das muss besser überwacht werden!

Die Aufgabenstellung

Zu allererst soll die Feuchtigkeit der Pflanzenerde gemessen werden. Dazu bietet sich der Bodenfeuchtesensor des Grove-Systems an.

Als zweites soll die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchte in dem Raum gemessen werden.

Die Daten sollen über Funk an meinen Raspberry-Nodejs-Homeserver übermittelt und über Internet an den COSM-Dienst gesendet werden.

Wenn Schwellenwerte für Bodenfeuchte usw. über oder unterschritten werden sollen E-Mails verschickt werden.

Bonus: Eventuell automatisch bewässern. Im Keller gammelt noch eine kleine Gartenteichpumpe rum. Mal zerlegen und nachsehen “wie´s is” 😉

Die Lösung

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