PongClock 1.5 – DCF77 Funkuhr

Die Uhr läuft bereits ziemlich gut und tut was sie soll: Die Zeit anzeigen. Leider musste ich festestellen das mein verwendetes RTC-Modul eine “leichte” Zeitdrift aufweist. Pro Tag sind das so +-4 Sekunden. Das kann sich nach ein paar Tagen ordentlich summieren. Auf der Suche nach einer Lösung erinnerte ich mich, das ich letztens in den Tiefen meiner Bastelkisten einen DCF77-Empfänger gesehen hatte.

 

DCF77 ?

Hier mal ein kurzer Anriss wie die Zeit eigentlich auf die Funkuhren kommt :)

Der DCF77-Zeitsender ist eine Sendeanlage in Mainflingen in Frankfurt am Main. Das Zeitsignal wird auf der Normalfrequenz 77,5 kHz in kodierter Form gesendet. Das Signal wird mit einer Leistung von ca. 30kW ausgestrahlt und ist in einem Umkreis von ca. 2000km vom Sendeturm zu empfangen.

Der Name setz sich aus folgenden Komponenten zusammen:

D  Deutschland
C  Langwellensender
F  Frankfurt
7  Trägerfrequenz (77,5 kHz)
7

Das ausgesendete Zeitsignal ist übrigens die “gesetzliche Zeit” der BRD – der Rest zählt nicht 😉

 

Empfang

Für den Empfang des Zeitsignals gibt es einige günstige Module von verschiedenen Herstellern. Ich beziehe mich auf das DCF1-Modul von Pollin.

Pollin DCF1 Modul
Das Modul besteht aus einer Antenne mit Ferritkern und einer winzigen Empfangsplatine (15 x 11 x 8mm).

Es arbeitet mit Spannungen zwischen 1,8 und 3,3 Volt; die älteren Versionen können noch bis 5 Volt betrieben werden.

 

Das Modul besitzt 4 Anschlüsse:

Pin Beschreibung
VCC  Versorgungsspannung
GND  Ground
DATA  Datenanschluss
PON  Aktivieren/Deaktivieren des Moduls

 

Angeschlossen habe ich das Modul an ein JeeNode (Arduino). DATA an IRQ (Pin 3), VCC an 3,3Volt, GND an GND (wahnsinn was?).

Und PON? ja, das ist allerdings aktuell ein Problem. Dieser muss erst auf HIGH und nach ein paar Millisekunden auf LOW gesetzt werden um das Modul zu starten. Dummerweise hat der Jeenode aktuell keinen einzigen Port mehr frei um das zu erzeugen. :-/ Bis mir dazu etwas eingefallen ist muss das händisch geschehen (umstecken eines Kabels)…

Dekodierung

Die Dekodierung erfolgt mit der DCF77 Library von Thijs Elenbaas. Das vereinfacht die ganze Sache doch erheblich :)

 

Sparkfun ProtoSnap (side)

Arduino-Card – Sparkfun ProtoSnap

Auf der suche nach einem kleinen Controller für meine PongClock, bin ich über das ProtoSnap-Board von Sparkfun gestolpert. Sparkfun ProtoSnap (side) Nebenbei mal eine kleine Vorstellung des Sparkfun ProtoSnap Pro Kits. Das ganze ist eine komplette Entwicklungsumgebung für den Einstieg in die Arduino-Welt und beinhaltet neben einem Arduino Pro-Mini ein USB-FTDI Adapter zum Programmieren. Dazu gesellen sich zwei Sensoren, zwei Aktoren und eine kleine “Protoboard”-Fläche.

 

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Pongclock

PongClock – LED Uhr

Da das Rumbasteln an meinem Rasenmäher bei dem Schei**wetter keinen Spass macht musste eine Alternative her. Beim rumwühlen im Keller stieß ich vor eineigen Tagen auf zwei ältere LED-Matrix-Displays.

 

Sure 2416

Sure 2416 LED-Matrix

 

Es sind zwei ältere 24×16 Pixel Dot-Matrix Led Displays von Sure-Electronics (http://www.sure-electronics.net/) aus China. Habe sie Dinger im Jahr 2010 über eBay direkt in China bestellt; für 12 US-Dollar inkl. Versand pro Stück. Die Module besitzen 24×16, also  384 grüne LEDs pro Anzeigefeld. Maximal 4 Module lassen sich über Flachbandkabel zu einem Display mit maximal 1536 Leds zusammenfügen.

Aktuell gibt es neben den Grünen 24×16 Displays auch Rote und Bicolor (Grün und Rot). Ausserdem gibt es noch 32×16 und 32×8 Module.

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Raspberry Pi Camera Board

 

Nachdem vor einigen Tagen das neue Kameraboard für den Raspberry Pi erschienen ist, musste ich mir gleich mal 2 bei Farnell ordern :)

RaspiCam

Specs

Das kleine Modul hat die Abmessungen 25 x 20 x 9 mm bei 3 Gramm Gewicht! Der Bildsensor hat 5MP und schafft Fotos mit einer Auflösung von bis zu 2.592 × 1.944 Pixel. Videos werden in 1080p bei 30 Fps in h264 (oder 720p60 und 640x480p60/90) aufgenommen.

Es wird über ein 15-Poliges Flachkabel (wie heist das?) direkt auf den Raspi gesteckt. Das ganze kommuniziert über den CSI-Bus direkt mit dem BCM2835 Grafikprozessor. Erst dadurch sind im Gegensatz zu den Lösungen mit USB-Webcams überhaupt solche Frameraten möglich ohne die CPU auszulasten.

RaspiCamPlugged

Modul am Raspberry

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